Was der Betrug in mir verändert hat

– psychologisch, finanziell, emotional und rational

Betrug verändert nicht nur dein Konto. Er verändert, wie du die Welt siehst. Und vor allem verändert er, wie du dich selbst siehst. Lange Zeit dachte ich, der größte Verlust wäre das Geld. Heute weiß ich: Das stimmt nicht. Der größte Verlust war die Version von mir, die noch naiv vertraut hat. Und gleichzeitig war genau das der Beginn meiner stärksten Transformation.

Psychologisch: Ich habe gelernt, dass Vertrauen kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung

Früher dachte ich, Vertrauen entsteht automatisch, wenn sich etwas gut anfühlt.

Heute weiß ich: Gefühle können manipuliert werden.

Betrüger arbeiten nicht mit Logik. Sie arbeiten mit psychologischen Bedürfnissen:

– Nähe
– Verständnis
– Sicherheit
– Zukunft

Sie spiegeln deine Sehnsucht, bis du dich selbst darin erkennst.

Was sich verändert hat:

Ich vertraue heute langsamer.
Aber ich vertraue bewusster.

Und vor allem: Ich vertraue mir selbst mehr als jedem anderen.

Mein Bauchgefühl ist heute keine leise Stimme mehr.
Es ist ein klares Signal.


Emotional: Ich habe meine eigene Stärke kennengelernt

Der Moment, in dem ich erkannte, dass ich betrogen wurde, war kein einzelner Moment.

Es war ein Zerbrechen.

Nicht nur der Beziehung.
Sondern meiner inneren Sicherheit.

Ich stellte mir Fragen, die viele Frauen nach einem Romance Scam stellen:

– Wie konnte mir das passieren?
– Warum habe ich ihm geglaubt?
– Warum habe ich die Warnzeichen ignoriert?

Was folgte, war Scham.
Tiefe, stille Scham.

Aber irgendwann kam etwas anderes:

Wut.

Und diese Wut wurde zu Energie.

Heute bin ich nicht mehr die Frau, die Angst hat, jemanden zu verlieren.

Ich bin die Frau, die sich selbst nicht mehr verliert.


Finanziell: Ich habe aufgehört, Geld emotional zu behandeln

Das ist vielleicht die größte Veränderung.

Früher war Geld für mich verbunden mit:

– Hoffnung
– Vertrauen
– Zukunft

Heute ist Geld für mich verbunden mit:

– Klarheit
– Struktur
– Verantwortung
– Strategie

Ich habe begonnen zu verstehen:

Geld ist kein Liebesbeweis.
Geld ist kein Vertrauensbeweis.
Geld ist ein Werkzeug.

Ich habe angefangen, mich intensiv mit Vermögensaufbau zu beschäftigen.
Mit Trading.
Mit Kapital.
Mit Sicherheit.

Nicht aus Angst.

Sondern aus Selbstrespekt.


Rational: Ich treffe heute Entscheidungen, die meine alte Version nie getroffen hätte

Der größte Unterschied ist nicht mein Kontostand. Der größte Unterschied ist meine Entscheidungsfähigkeit.

Ich frage heute:

– Was sind Fakten?
– Was sind Emotionen?
– Wem nützt diese Situation?

Ich erkenne Manipulation schneller. Nicht, weil ich misstrauisch geworden bin. Sondern weil ich klar geworden bin.


Der wichtigste Punkt: Ich bin nicht schwächer geworden. Ich bin präziser geworden.

Viele denken, Betrug macht dich kaputt. In Wahrheit macht er etwas anderes:

Er zwingt dich, dich selbst neu kennenzulernen. Ich kenne heute:

  • meine Grenzen
  • meinen Wert
  • meine Verantwortung
  • meine Stärke

Und ich kenne meine Fähigkeit, Vermögen aufzubauen und zu schützen.


Der Moment, in dem sich alles verändert hat

Es war nicht der Moment des Betrugs. Es war der Moment, in dem ich beschlossen habe: Das definiert mich nicht.
Aber es formt mich. Heute treffe ich finanzielle Entscheidungen rational. Heute baue ich Vermögen bewusst auf. Heute lasse ich mich nicht mehr von Emotionen führen, sondern von Klarheit. Und das ist vielleicht das Wertvollste, was mir je passiert ist.


Reflexionsfragen 

– Was hat dich deine schwierigste finanzielle Erfahrung gelehrt?
– Wo hast du früher emotional statt rational entschieden?
– Wie hat sich dein Verhältnis zu Geld verändert?
– Wer bist du heute im Vergleich zu früher?


! Krypto-Betrug ist längst nicht mehr nur eine technische oder wirtschaftliche Straftat. Er ist emotional, er ist psychologisch durchdacht, er findet mitten im Leben statt. In Instagram-Nachrichten, in Sprachnachrichten, in Chats, die irgendwann mehr sind als Worte auf einem Bildschirm.

Warum dieses Buch wichtig is

„Der Coin, der uns verband“ ist kein Ratgeber – es ist ein Statement.
Eine schonungslose, intime, manchmal erschütternde Chronik eines digitalen Betrugs. Es zeigt: Nicht jeder Täter sieht aus wie ein Verbrecher. Und nicht jede Betroffene ist ein Opfer im klassischen Sinne.

Das Buch ist ein Spiegel unserer Zeit:
👉 Wo Nähe digital geschieht
👉 Wo Vertrauen zur Währung wird
👉 Wo Betrug sich anfühlt wie Liebe

Mit echten Chatverläufen. Mit seiner und ihrer Sicht. Mit all dem, was sonst oft verschwiegen wird.

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Steckbrief zum Buch

Titel: Der Coin, der uns verband
Autorin: Pseudonym (aus Gründen der Intimität und des Schutzes)
Format: Taschenbuch / eBook
Seitenzahl: 240 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2025

  • Dauer des Kontakts: über 2 Jahre – Tag für Tag digital verbunden

  • Höhe des Gesamtschadens: gut 250.000 € – emotional wie finanziell

  • Plattform: Kennenlernen via Instagram

  • Art des Betrugs: Emotionaler Investment-Scam mit Krypto-Bezug

  • Aufarbeitung: inklusive Krypto-Forensik, Recherche & Rückverfolgung

  • Themen: Vertrauen, Täuschung, Hoffnung, Schuld, Erwachen, Selbstermächtigung

  • Struktur: Erzählt in fünf Akten – wie ein innerer Thriller in Echtzeit

  • Original-Chats inklusive: Zahlreiche authentische Chatverläufe sind im Buch enthalten – ungeschönt und chronologisch, als tiefgehender Einblick in Dynamik, Manipulation und emotionale Nähe.

  • Auch seine Sicht kommt zu Wort: In einzelnen Kapiteln beschreibt der Mann hinter dem Scam seine Perspektive – seine Erklärungen, seine Motive, seine Wahrnehmung. Verstörend, aufschlussreich, menschlich.

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