Es passiert schneller, als man denkt: Ein Gefühl von Nähe, Vertrauen, vielleicht Liebe – und plötzlich denkt man darüber nach, Geld zu schicken. Viele Frauen berichten später: „Ich wusste, dass etwas nicht stimmt, aber ich wollte ihn nicht enttäuschen…“ Diese Gedanken sind typisch, bevor Betrüger zuschlagen. Und genau hier liegt die Gefahr: Emotionen überlagern die Rationalität.
Emotionen wie Angst und Schuldgefühle werden gezielt genutzt, um Entscheidungen zu beschleunigen. Rational denken fällt schwer, sobald das Herz übernimmt.
Frauen rationalisieren: „Nur ein kleiner Betrag, es wird schon nicht schaden.“ Betrüger wissen, dass kleine Summen leichter durchgehen – dann steigt später die Forderung.
Die Schuld wird subtil verstärkt: Frauen fühlen sich verantwortlich und einzigartig – das klassische Manipulationsmuster.
Dringlichkeit erzeugt Druck. Wer sofort handelt, hinterfragt kaum die Fakten.
Liebe wird instrumentalisiert: Vertrauen, Bindung, emotionale Abhängigkeit – alles Werkzeuge der Manipulation.
! Krypto-Betrug ist längst nicht mehr nur eine technische oder wirtschaftliche Straftat. Er ist emotional, er ist psychologisch durchdacht, er findet mitten im Leben statt. In Instagram-Nachrichten, in Sprachnachrichten, in Chats, die irgendwann mehr sind als Worte auf einem Bildschirm.
Die Überweisung ist oft nicht der erste Fehler – sondern das Ergebnis von subtilen psychologischen Tricks: Isolation, Dringlichkeit, Schuldgefühle, Liebe und Rationalisierung. Betrüger kennen die menschliche Psyche genau und nutzen sie gezielt aus.
Dein Kopf ist dein Schutzschild. Emotionen können manipuliert werden – Rationalität schützt. Wer wirklich liebt oder ein seriöses Investment tätigt, drängt nicht, setzt nicht unter Druck und isoliert nicht.
💡 Extra-Tipp: Schreibe dir deine typischen Gedanken vor der Überweisung auf. Übersetze sie in ihre wahre Bedeutung. So erkennst du Manipulation früh und schützt dein Herz – und dein Geld.
„Der Coin, der uns verband“ ist kein Ratgeber – es ist ein Statement.
Eine schonungslose, intime, manchmal erschütternde Chronik eines digitalen Betrugs. Es zeigt: Nicht jeder Täter sieht aus wie ein Verbrecher. Und nicht jede Betroffene ist ein Opfer im klassischen Sinne.
Das Buch ist ein Spiegel unserer Zeit:
👉 Wo Nähe digital geschieht
👉 Wo Vertrauen zur Währung wird
👉 Wo Betrug sich anfühlt wie Liebe
Mit echten Chatverläufen. Mit seiner und ihrer Sicht. Mit all dem, was sonst oft verschwiegen wird.
Titel: Der Coin, der uns verband
Autorin: Pseudonym (aus Gründen der Intimität und des Schutzes)
Format: Taschenbuch / eBook
Seitenzahl: 240 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2025
Dauer des Kontakts: über 2 Jahre – Tag für Tag digital verbunden
Höhe des Gesamtschadens: gut 250.000 € – emotional wie finanziell
Plattform: Kennenlernen via Instagram
Art des Betrugs: Emotionaler Investment-Scam mit Krypto-Bezug
Aufarbeitung: inklusive Krypto-Forensik, Recherche & Rückverfolgung
Themen: Vertrauen, Täuschung, Hoffnung, Schuld, Erwachen, Selbstermächtigung
Struktur: Erzählt in fünf Akten – wie ein innerer Thriller in Echtzeit
Original-Chats inklusive: Zahlreiche authentische Chatverläufe sind im Buch enthalten – ungeschönt und chronologisch, als tiefgehender Einblick in Dynamik, Manipulation und emotionale Nähe.
Auch seine Sicht kommt zu Wort: In einzelnen Kapiteln beschreibt der Mann hinter dem Scam seine Perspektive – seine Erklärungen, seine Motive, seine Wahrnehmung. Verstörend, aufschlussreich, menschlich.