Gedanken, die Frauen kurz vor der Überweisung haben- brutal ehrlich

- und wie Betrüger unsere Gefühle nutzen

Es passiert schneller, als man denkt: Ein Gefühl von Nähe, Vertrauen, vielleicht Liebe – und plötzlich denkt man darüber nach, Geld zu schicken. Viele Frauen berichten später: „Ich wusste, dass etwas nicht stimmt, aber ich wollte ihn nicht enttäuschen…“ Diese Gedanken sind typisch, bevor Betrüger zuschlagen. Und genau hier liegt die Gefahr: Emotionen überlagern die Rationalität.

Typische Gedankengänge vor der Überweisung

1. „Ich habe Angst, ihn zu verlieren.“

Emotionen wie Angst und Schuldgefühle werden gezielt genutzt, um Entscheidungen zu beschleunigen. Rational denken fällt schwer, sobald das Herz übernimmt.

2. „Es ist nur eine kleine Hilfe.“

Frauen rationalisieren: „Nur ein kleiner Betrag, es wird schon nicht schaden.“ Betrüger wissen, dass kleine Summen leichter durchgehen – dann steigt später die Forderung.

3. „Ich bin die Einzige, die ihm helfen kann.“

Die Schuld wird subtil verstärkt: Frauen fühlen sich verantwortlich und einzigartig – das klassische Manipulationsmuster.

4. „Wenn ich jetzt nicht helfe, wird alles schlecht laufen.“

Dringlichkeit erzeugt Druck. Wer sofort handelt, hinterfragt kaum die Fakten.

5. „Er liebt mich wirklich.“

Liebe wird instrumentalisiert: Vertrauen, Bindung, emotionale Abhängigkeit – alles Werkzeuge der Manipulation.


! Krypto-Betrug ist längst nicht mehr nur eine technische oder wirtschaftliche Straftat. Er ist emotional, er ist psychologisch durchdacht, er findet mitten im Leben statt. In Instagram-Nachrichten, in Sprachnachrichten, in Chats, die irgendwann mehr sind als Worte auf einem Bildschirm.

Warum es so wichtig ist, diese Gedanken zu erkennen

Die Überweisung ist oft nicht der erste Fehler – sondern das Ergebnis von subtilen psychologischen Tricks: Isolation, Dringlichkeit, Schuldgefühle, Liebe und Rationalisierung. Betrüger kennen die menschliche Psyche genau und nutzen sie gezielt aus.

„Ich spürte es. Irgendetwas stimmte nicht. Aber ich wollte es nicht sehen. Ich wollte das Bild behalten – von uns, von ihm, von dieser Welt, die wir in Nachrichten gebaut hatten.“ – Kapitel „Irgendetwas stimmt nicht“

Fazit

Dein Kopf ist dein Schutzschild. Emotionen können manipuliert werden – Rationalität schützt. Wer wirklich liebt oder ein seriöses Investment tätigt, drängt nicht, setzt nicht unter Druck und isoliert nicht.

💡 Extra-Tipp: Schreibe dir deine typischen Gedanken vor der Überweisung auf. Übersetze sie in ihre wahre Bedeutung. So erkennst du Manipulation früh und schützt dein Herz – und dein Geld.

„Ich schämte mich. Für meine Hoffnung, für mein Vertrauen, für meine Liebe. Dabei war ich doch einfach nur ich gewesen.“ – Kapitel „Ein weiteres Geständnis“

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Warum dieses Buch wichtig is

„Der Coin, der uns verband“ ist kein Ratgeber – es ist ein Statement.
Eine schonungslose, intime, manchmal erschütternde Chronik eines digitalen Betrugs. Es zeigt: Nicht jeder Täter sieht aus wie ein Verbrecher. Und nicht jede Betroffene ist ein Opfer im klassischen Sinne.

Das Buch ist ein Spiegel unserer Zeit:
👉 Wo Nähe digital geschieht
👉 Wo Vertrauen zur Währung wird
👉 Wo Betrug sich anfühlt wie Liebe

Mit echten Chatverläufen. Mit seiner und ihrer Sicht. Mit all dem, was sonst oft verschwiegen wird.

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Steckbrief zum Buch

Titel: Der Coin, der uns verband
Autorin: Pseudonym (aus Gründen der Intimität und des Schutzes)
Format: Taschenbuch / eBook
Seitenzahl: 240 Seiten
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2025

  • Dauer des Kontakts: über 2 Jahre – Tag für Tag digital verbunden

  • Höhe des Gesamtschadens: gut 250.000 € – emotional wie finanziell

  • Plattform: Kennenlernen via Instagram

  • Art des Betrugs: Emotionaler Investment-Scam mit Krypto-Bezug

  • Aufarbeitung: inklusive Krypto-Forensik, Recherche & Rückverfolgung

  • Themen: Vertrauen, Täuschung, Hoffnung, Schuld, Erwachen, Selbstermächtigung

  • Struktur: Erzählt in fünf Akten – wie ein innerer Thriller in Echtzeit

  • Original-Chats inklusive: Zahlreiche authentische Chatverläufe sind im Buch enthalten – ungeschönt und chronologisch, als tiefgehender Einblick in Dynamik, Manipulation und emotionale Nähe.

  • Auch seine Sicht kommt zu Wort: In einzelnen Kapiteln beschreibt der Mann hinter dem Scam seine Perspektive – seine Erklärungen, seine Motive, seine Wahrnehmung. Verstörend, aufschlussreich, menschlich.

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